Ursprung und Hintergrund

Ursprung und Hintergrund der Craniosacralen Balance

Was bedeutet „Craniosacrale Balance“?

Der Name Craniosacrale Balance setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Das Wort „Balance“ bezieht sich auf den, durch diese Technik möglichen Ausgleich, auf das Wiederherstellen des natürlichen Gleichgewichts im Körper.

Das Craniosacarale System beinhaltet die beiden Pole Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum), sowie die Gehirn- und Rückenmarkshäute (Membranen). Innerhalb dieses Systems pulsieren die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten. Der dadurch entstehende Craniosacrale Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper. Auch alle Knochen, vom Kopf bis zu den Füssen, sind in ständiger, rhythmischer Bewegung. Ein ungestörter Rhythmus ist wichtig für die Entwicklung, Funktionsfähigkeit und Gesundheit des Menschen. Veränderungen in diesem System lassen sich spüren, und geben die nötigen Hinweise für die Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen.

Die Entstehung der Craniosacralen Therapie

William G. Sutherland entdeckte in den 20er bis 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, dass der Schädel (Cranum) rhythmische Bewegungen ausführt, die sich bis ins Kreuzbein (Sacrum) fortsetzen. Er entwickelte Techniken, mit denen er dieses System beeinflussen konnte. Seine Arbeit wird als Craniosacrale Osteopathie bezeichnet. Dr. John Upledger hatte in den 1970-er Jahren während einer Wirbelsäulen-Operation die Gelegenheit, den Craniosacralen Rhythmus an der Dura mater spinalis (das Rückenmark umfangenden äußeren Hirnhaut) zu beobachten. Er interessierte sich für die Funktionsweise, die Zusammenhänge mit körperlichen und psychischen Problemen, und die Möglichkeiten deren Behandlung, und entwickelte in der Folge das, was wir heute CranioSacrale Therapie nennen.

Was unterscheidet „Craniosacrale Balance“ von „Craniosacraler Therapie“?

Craniosacrale Therapie ist, wie der Name schon sagt, eine Methode zur Behandlung bestimmter Erkrankungen  im Körper. Der Fokus liegt hier auf der Behebung einer „Störung“.

Craniosacrale Balance, wie ich sie anwende, verwendet zwar dieselben, oder ähnliche Techniken, hat ihren Fokus aber auf dem, was Körper und Seele jetzt gerade brauchen, um sich zu entspannen. Es geht nicht darum, einen bestimmten, als „normal“ vorgegebenen Zustand schnellstmöglich zu erreichen, sondern dem Menschen zu helfen, seinen eigenen Weg zu mehr Klarheit, Freiheit, Freude, Beweglichkeit und Schmerzfreiheit, in seinem eigenen Tempo und auf seine eigene Art, zu finden. Sie bezieht auch die Energieströme, Aura und Chakren mit ein. Es geht darum, den Körper und die Seele an ihre „Ganzheit“  zu erinnern, und sie auf ihrem eigenen Weg zu mehr Harmonie zu begleiten, ohne zu Bewerten. Ich versuche, nichts vorzugeben, denn jeder Mensch weiss im Innersten ganz genau, was er jetzt, in diesem Moment braucht, um seinen Weg der Entwicklung zu gehen. Da kann ein Gespräch genau so wichtig sein wie eine Berührung, und eine kaum wahrnehmbare Veränderung die Bedeutung eines Meilensteines haben.

Craniosacrale Balance ist keine Therapie, und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt, kann aber den Menschen auf seinem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden unterstützen, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt, und Entspannung auf allen Ebenen fördert.

 

 

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